REFA- Seminar: Arbeitssystemgestaltung in der Holzernte

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Optimieren von Arbeitsverfahren der motormanuellen Holzernte hin zum "Bestverfahren"

Von: Pressemitteilung 03/2015

Am 29. und 30. April findet im Forstlichen Bildungszentrum Königsbronn (Baden-Württemberg) ein bundesweites REFA-Seminar zur Arbeitssystemgestaltung in der Holzernte statt. Es soll dabei helfen, die Vielzahl von Arbeitsverfahren, die nicht als „Bestverfahren“ bezeichnet werden können, zu minimieren. Ausgehend von den Grundbegriffen der Arbeitssystemgestaltung werden die Teilnehmer mit einer Gestaltungssystematik vertraut gemacht. Mit dem erlangten Wissen wird am zweiten Tag selbst ein optimiertes Arbeitsverfahren erarbeitet. Das Seminar richtet sich an Revierleiter, Forstwirtschaftsmeister, Forstliche Dienstleister sowie alle Mitarbeiter von Forstbetrieben, die mit dem Gestalten von Holzerntesystemen betraut sind.

 

Die tarifvertragliche Bindung an ein allgemeinverbindliches Arbeitsverfahren ist - für die motormanuelle Holzernte - mit der Ablösung des Erweiterten Sortentarifs (EST) durch den Zeitlohn entfallen. In der Praxis haben sich seither zahlreiche, unterschiedliche Arbeitsverfahren etabliert. Das haben Bestandsaufnahmen zu Arbeitsverfahren in der motormanuellen Holzernte aus der jüngsten Vergangenheit gezeigt. Nicht alle derzeit anzutreffenden Arbeitsverfahren können als "Arbeitsbestverfahren" bezeichnet werden.

Daher ist es notwendig und sinnvoll, die in der betrieblichen Praxis vorgefundenen Arbeitsverfahren mit Hilfe der Arbeitssystemgestaltung zu optimieren. Das Seminar der REFA-Branchenorganisation „Forstwirtschaft“ bietet den Teilnehmern zunächst einen Überblick über den in der Praxis beobachteten Ist-Zustand. Es werden Checklisten erarbeitet und das Instrumentarium der Arbeitssystemgestaltung zur Optimierung und Beschreibung eines Arbeitsbestverfahrens vorgestellt. Am Ende des zweiten Tages sind die Teilnehmer in der Lage Arbeitsverfahren der motormanuellen Holzernte selbstständig zu optimieren und sie so zu einem "Arbeitsbestverfahren" zu führen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 150 €. Die Anzahl der Teilnehmer ist aus organisatorischen Gründen auf ca. 25 Personen beschränkt. Übernachtungsmöglichkeiten bestehen im Forstlichen Bildungszentrum Königsbronn. Die Anmeldung zum Seminar kann per E-Mail bis zum 2. April an Helga Schoolmann-Hax gesendet werden.

Ein Seminar mit gleichem Titel und Inhalt wurde bereits im April 2014 veranstaltet. Es fand im Forstlichen Bildungszentrum Münchehof (Niedersachsen) statt und war bereits nach kurzer Zeit ausgebucht. Aufgrund der großen Nachfrage wurde ein weiterer Termin organisiert.

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Peter Harbauer

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